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Erlebt die Glühbirne eine Renaissance

Eigentlich ist die Produktion vieler Glühbirnen schon vor längerer Zeit eingestellt worden. Glühbirnen mit 100 und 75 Watt dürfen in der EU schon lange nicht mehr verkauft werden und im nächsten September soll auch die Produktion von 60 Watt Glühbirnen eingestellt werden. Jetzt kann es aber passieren, dass das komplette Produktionsverbot von Glühbirnen wieder aufgehoben werden soll. Grund dafür sind die möglichen und noch nicht ganz erforschten Gefahren von Energiesparlampen.

Alle Energiesparlampen beinhalten Quecksilber, welches für den Verbraucher große gesundheitliche Schäden hervorrufen kann. Deswegen fordern viele EU – Abgeordnete ein Verbot von Energiesparlampen und stattdessen die Weiterentwicklung der Glühbirne.

So werfen die EU – Abgeordneten der Brüsseler Gesetzesbehörde vor, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen durch das Glühbirnenverbot aufs Spiel zu setzen. Es werde einzig und allein Symbolpolitik im Zeichen des Klimaschutzes betrieben und nicht auf die Gefahren der Energiesparlampen hingewiesen.

Komplett verbieten möchte man die Energiesparlampe allerdings auch nicht. Man solle nur einmal darüber nachdenken, die Glühbirne für Privathaushalte wieder zuzulassen um so die Gesundheitsgefährdung durch Quecksilber minimieren zu können.

Selbstverständlich stellt die Energiesparlampe als Leuchtmittel erst einmal kein Gesundheitsrisiko dar. Erst wenn sie zerbricht wird gesundheitsgefährdendes Quecksilber freigesetzt und die vorgeschriebenen Richtwerte von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter werden drastisch überschritten. Gerade für Kinder und für Schwangere kann dies eine große Gefahr bedeuten.

Wir dürfen gespannt sein, wie die Brüsseler Gesetzesbehörde sich entscheiden wird und ob es zu einer Neuauflage der guten alten Glühbirne kommen wird.


Kategorie: Lichtsysteme, Aktualisiert am 23. April 2011 von admin | Anmelden

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