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LED-Gartenlampen – Sinn oder Unsinn?

Im Moment wird ja über Sinn und Unsinn von solarbetriebenen LED-Leuchten im Garten auf dem derzeitigen Entwicklungsstand recht kontrovers diskutiert.
Die eine Partei schwört auf die kleinen Energiesparer, während die andere eher skeptisch ist, weil die derzeitig angebotenen LED-Leuchten in ihrer Helligkeit bei weitem nicht an herkömmliche Beleuchtungskörper heranreichen.
Also was ist nun dran an den kleinen, größtenteils solarbetriebenen Led-Gartenlampen? Mehr Sein als Schein?

Im Moment sind sie ja wieder in aller Munde, da die Gartenzeit begonnen hat und jeder Haus- oder Gartenbesitzer seine Grillecken auf Vordermann bringt. Und so mancher stellt dabei fest, dass hier und da noch eine Lampe passen könnte. Sei es eine dunkle Ecke, die schon immer eine Leuchte bekommen sollte oder eine Treppe könnte besser ausgeleuchtet werden.
Aber was hilft nun? Für große Schachtarbeiten, um Kabel für Stromleitungen zu ziehen, fehlt es meist am nötigen Platz oder man hat schlichtweg keine Lust, die schöne Rabatte schon wieder aufzuwühlen. Was fällt dann dem Laien als erstes ein? Ein Angebot aus dem Baumarkt! Also, nichts wie hin, um sich die Lampen mal anzusehen. Die Angebotspalette an Solarlampen ist ja in den letzten jahren sprunghaft angestiegen. Da wird ja alles mögliche und unmögliche in Asien mit Solarplatinen versehen und auf den europäischen Markt geworfen. Von der großen Led-Gartenlampe bis zum kleinen leuchtenden Stein ist ja inzwischen alles zu haben.
Die Entscheidung fällt entsprechend schwer, zumal die Beschreibungen was die Helligkeit und Leuchtdauer anbelangt nicht besonders aussagekräftig sind. Bleibt für den potentiellen Käufer eigentlich nur die Alternative, sich erst einmal kundig zu machen, um nicht einen vorschnellen Kauf zu tätigen, der sich dann als Flop entpuppt.
Also ein Fachverkäufer muß her. Hat man den dann endlich auf sich aufmerksam gemacht und das eigene Anliegen geschildert, landet man dann doch wieder bei den Led-Gartenlampen, die es nach fachkundiger Auskunft mit Stromanschluss, mit Batterien oder mit Solarzellen gibt. Bei den Lampen mit einem Stromanschluss hat man die größte Lichtausbeute, aber es sollte ja keine aufwändigen Baumaßnahmen geben. Es sei denn, ein Stromanschluss ist schon unmittelbar vorhanden, dann würden sich diese Gartenlampen mit einem Spannungseingang von 230V am ehesten anbieten. Diese haben aufgrund der zur Verfügung stehenden Energie immerhin mehr Lichtausbeute, als zum Beispiel die Solarlampen, welche mit dem Sonnenlicht auskommen müssen, das auf das Solarpanel scheint.
Von den batteriebetrieben Gartenlampen, kann man eigentlich nur ein romantisches Schummerlicht erwarten, denn ebenso wie die solarbetriebenen Led-Gartenlampen ist ihr Lichtschein nicht gerade berauschend.
Aber, es kommt ja wie immer darauf an, welchen Zweck die Lampen erfüllen sollen. Sind sie nur schmückendes Beiwerk auf der Terrasse oder zwischen den Pflanzen, dann sehen diese Lampen sehr schön aus. Sollen sie aber Wege beleuchten, dann bieten sich doch eher netzgebundene Lampen an, da das Licht heller ist und auch weiter gestreut werden kann.
Das können die kleinen Gartenlampen mit der begrenzten Energiemenge noch nicht, denn sie leuchten nicht sehr weit ihre Umgebung aus. Oft reicht es gerade mal um zum Beispiel den Verlauf eines Weges zu markieren. Wer allerdings an die Helligkeit keine überzogenen Erwartungen hat, dem steht inzwischen eine große Auswahl an entsprechenden Leuchten zur Verfügung. Die verwendeten Materialien reichen von Kunststoff bis Edelstahl. Die meisten angebotenen Lampen können entweder fest montiert oder mit einem Erdspieß in den Boden gesteckt werden. Die Erdspießlampen stehen in unserem Garten am Teich. Sie sind zuverlässig, aber sie leuchten wie schon erwähnt nicht sehr weit. Damals war die LED-Technik auch noch nicht so weit fortgeschritten wie heute. Die Entwicklung ist ja seit dem Beginn des schrittweisen Glühlampenverbots mit Siebenmeilenstiefeln vorangeschritten. Selbst in die Gartenwege kann man speziell vorgefertigte Lampen einsetzen und dabei noch schöne gestalterische Effekte erzielen. Wer etwas mehr möchte als die Billigleuchten vom Discounter, der wird in den vielen Leuchtenshops im Internet fündig. Es gibt einige Anbieter, welche eine große Auswahl bereit halten, die selbst den gehobenen Ansprüchen gerecht wird.
Die Lampen können zum beispiel effektvoll in Kunstschmiedearbeiten eingearbeitet sein, die in Aluminium, Edelstahl oder Bronze ausgeführt wurden. Sie sind als Designerlampen erhältlich oder auch in Kugelform, die man in verschiedenen Größen als Gestaltungselement auf der Terrasse oder im Garten kunstvoll arrangieren kann.
Die Entwicklung der LED-Gartenlampen steht gerade erst am Anfang und wird in Zukunft wohl noch viele Überraschungen für uns bereit halten.

Kategorie: Gartenlampen, Aktualisiert am 6. Juni 2010 von admin | Anmelden

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